Klientenzentrierte Gesprächsführung

In der Klientenzentrierten Gesprächsführung stehen die Gefühle und Bedürfnisse des Klienten im Mittelpunkt. Die Ideen und Empfindungen des Begleiters können hilfreiche Anregungen geben, entscheidend für den Gesprächsprozess ist jedoch, was sich für den Klienten als stimmig anfühlt. Insofern nimmt sich der Begleiter mit seinen Vorstellungen und Konzepten immer wieder zurück. Im Laufe der Zeit kann er so immer mehr Aufmerksamkeit und Verständnis für den Klienten entwickeln sowie emotionale Resonanz (Akzeptanz und Empathie) mit ihm. Das Wesentliche der vom Klienten geäußerten Inhalte und der dabei wahrnehmbaren Gefühle und Emotionen spiegelt der Begleiter in fragender Form zurück. Schritt für Schritt zeigen sich verschiedene Schichten von Gefühlen und Bedürfnissen und der Klient lernt, mit allem in ihm Aufsteigenden angemessen, hilfreich und weiterführend umzugehen. Dadurch entsteht beim Klienten ein deutlich gesteigertes Selbstverständnis, mehr Selbstakzeptanz, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.